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Wo "Trainee" draufsteht, ist nicht immer "Trainee" drin
Zwar bieten Trainee-Angebote gute Einstiegschancen, doch lohnt es sich für Bewerber, genauer hinzuschauen. Hier die wichtigsten Kriterien:
- Das Traineeprogramm sollte zu ihrer fachlich-beruflichen Ausrichtung passen und Entwicklungschancen erkennen lassen.
- Die Bezahlung sollte angemessen sein, liegt aber fast immer unter dem Gehalt von Direkteinsteigern, was jedoch durch die gebotenen Aufstiegschancen kompensiert wird – zumal, wenn die Alternative ein deutlich schlechter bezahltes weiteres Praktikum ist.
- Neben der Tätigkeit am Arbeitsplatz bieten gute Programme auch Seminare, um beispielsweise Softskills zu entwickeln – jene Fähigkeiten also, die aus einem fachlich guten Mitarbeiter auch einen mit Kommunikations- und Sozialkompetenz machen.
- Es sollte Ihnen ein Mentor zur Verfügung stehen, der Sie fachlich und persönlich betreut.
Neben den Dingen, die das Unternehmen bietet, müssen auch Sie dem Unternehmen etwas bieten und Ihren persönlichen Beitrag zu Ihrer Karriere leisten: Begeisterung für den Job und das Unternehmen, Offenheit für neue Menschen und neue Aufgaben, eine gewisse Flexibilität (wenn beispielsweise ein mehrmonatiger Auslandseinsatz angeboten wird) und natürlich viel Lerneifer. Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, kann ein Traineeprogramm Ihrer Karriere den nötigen Auftrieb geben.


Irgendwann ist es soweit: Das Studium oder die Ausbildung ist beendet, die Wirklichkeit steht vor der Tür und fordert Ihren Einsatz. Doch nur wenige Absolventen schaffen den Direkteinstieg in ein Unternehmen. Meist führt der Weg zum Job über meist mehrere meist schlecht bezahlte Praktika. Alternativ gibt es sogenannte Traineeprogramme. Trainees werden zwar auch nicht fürstlich entlohnt, aber immerhin doch angemessen bezahlt. Und sie haben relativ gute Aussichten, eines Tages den Job zu bekommen, für den sie "trainiert" werden.