junge Frau sitzt vor einem leeren und geöffneten Kühlschrank

Abnehmen mit Nulldiät oder Heilfasten?

Die Fastenzeit naht – und mit ihr das Dauerthema Abnehmen: „Ich habe schon so viele Diäten ausprobiert, aber nichts hat wirklich dauerhaft geholfen. Jetzt mache ich einfach mal eine Radikalkur und versuche es mit einer Nulldiät. Und sagt man dazu nicht auch Heilfasten? Das hört sich doch ziemlich gesund an.“ Das ist ein fataler Irrtum: Eine Nulldiät ohne ärztliche Überwachung kann tödlich enden. Bei einem gänzlichen Verzicht auf Nahrung über mehrere Tage greift der Körper auf Reserven zurück, um ein Überleben zu sichern. Dabei werden Muskeln abgebaut, auch der Herzmuskel kann betroffen sein. Heilfastenkuren hingegen erlauben meist das Trinken von Säften oder Gemüsebrühen; unter Aufsicht durchgeführt können sie durchaus ein Anstoß sein, Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zu ändern.

 

Abnehmen ohne Diät

Eine langsame und konsequente Änderung von Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten führt meist auch ohne Radikalkur oder Fastenklinikaufenthalt und vor allem ohne Einschränkung der Lebensfreude zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme. Viele kleine Schritte zeigen den Weg, hier nur ein paar Beispiele: Nur noch kalorienfreie Getränke wählen wie Mineralwasser oder ungesüßte Tees; langsamer und bewusster essen; auf Zwischenmahlzeiten verzichten; vor allem viel Bewegung einplanen, um zusätzliche Kalorien zu verbrauchen und die Muskelmasse zu erhöhen. Bei einer verminderten Kalorienzufuhr ohne zusätzliche Bewegung geht nämlich auch Muskelmasse verloren und der Körperfettanteil steigt sogar. Wichtig sind Ausdauer und Geduld, meist ist nur eine langsame Gewichtsabnahme von Dauer. Und das Ganze nicht zu verbissen sehen, sondern lieber öfter mal herzhaft lachen Auch Lachen hilft beim Abnehmen, denn es verbraucht zusätzliche Kalorien.