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Gefährliche Nulldiät
Eine Nulldiät scheint verlockend einfach: Kein Einkauf besonders teurer Lebensmittel, kein extra Kochen, kein Kalorienzählen, kein Abwiegen kleiner Essensmengen. Und endlich ein paar Kilo weniger auf den Hüften. Eine Nullkalorienzufuhr ist aber eine echte Hungerkur: Dem Körper werden lebenswichtige Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe vorenthalten. Um zu überleben, greift er auf Reserven zurück. Dabei werden vorrangig nicht Fettreserven, sondern Muskeleiweiße abgebaut. Als Folge kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Weitere mögliche Folgen einer Nulldiät sind: Blutübersäuerung, Gichtanfälle, allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, übermäßiges Frieren und Mundgeruch. Schwangere, Stillende und chronisch Kranke dürfen auf gar keinen Fall fasten. Für eine dauerhafte Gewichtsabnahme taugt eine Nulldiät nicht. Während des Hungerns schaltet der Körper auf Sparflamme, er lernt, mit weniger Kalorien auszukommen. Wird dann wieder normal gegessen, verbraucht der Körper zunächst immer noch weniger Kalorien, der berüchtigte Jo-Jo-Effekt ist also vorprogrammiert.

