Mein erstes Mal in der Muckibude

Das Fitnessstudio bringt gewisse Wahrheiten unbarmherzig an den Tag – und zwar für jeden sichtbar. Ihre mangelhafte Kondition, Ihr Übergewicht, Ihre kaum entwickelte Muskulatur werden nämlich nicht nur Ihrem Trainer oder Ihrer Trainerin sofort auffallen, sondern – was viel schlimmer ist – auch den anderen Besucherinnen und Besuchern. Doch seien Sie ganz gelassen: Wer in die Muckibude geht, hat in der Regel anderes im Sinn, als andere zu begutachten. Außerdem sind Sie ja dort, um an Ihrem Zustand etwas zu verändern. Achten Sie deshalb lieber auf andere Dinge als Ihre Eitelkeit. Siegel sind übrigens nicht immer aussagefähig - verlassen Sie sich lieber auf Ihren gesunden Menschenverstand.

Ein paar Äußerlichkeiten

Die Räume im Fitnessstudio sollten sauber sein und frisch wirken – und zwar nicht nur im Bereich von Dusche, Sauna und WC. Ein Betreiber, der es hier an Sorgfalt fehlen lässt, kümmert sich womöglich auch nicht um den Zustand seiner Geräte. Den Geräten sollte ein prüfender Extrablick gelten. Wackelige, altersschwache Trainingsgeräte sollten Sie misstrauisch stimmen. Ein wenig abgeplatzter Lack oder Risse in der Sitzpolsterung wiederum müssen nicht auf gefährlichere Mängel hindeuten. Ein schmuddeliger Thekenbereich hingegen ist ebenso wie Schimmel im Sanitärbereich ein sofortiges Ausschlusskriterium – immerhin wollen Sie hier etwas für und nicht gegen Ihre Gesundheit tun. Nach der ersten Musterung der Räumlichkeiten sollten Sie dem Trainerteam auf den Zahn fühlen.