- Leben
- Essen & Trinken
Selbst kochen: ein Vorteil ohne Nachteil
Natürlich ist es bequem, Fertiggerichte zuzubereiten oder eine Currywurst oder einen Burger zu verspeisen. Aber seien wir mal ehrlich: Auf Dauer vergeht einem die Lust daran, irgendwie scheinen alle Fertiggerichte gleich oder ähnlich zu schmecken. Wer selber kocht, bestimmt auch den Geschmack seines Essens selbst, dabei kann die Currysauce mal schärfer oder mal fruchtiger ausfallen; die fertige Sauce aus der Tüte dagegen schmeckt immer gleich. Selbst kochen heißt auch, auf Aromastoffe, Geschmacksverstärker und Zusätze jeglicher Art zu verzichten und so das Allergierisiko zu senken. Wer kalorienbewusst essen möchte, bereitet sein Essen fettarm zu oder verzichtet beim Backen einfach auf einen Teil des Zuckers. Frisch eingekaufte Zutaten garantieren ein besonders leckeres Essen. Und wer nach Jahreszeiten einkauft, also Kohl oder Wurzelgemüse im Winter und Tomaten oder Paprika im Sommer, hat über das Jahr einen abwechslungsreichen Speiseplan und spart obendrein noch Geld. Der zusätzliche Zeitaufwand erscheint vielleicht als Nachteil, doch mit etwas Planung und Kochen auf Vorrat löst sich das Zeitproblem in Luft auf: Gerade ein leckerer Eintopf gewinnt an Geschmack, wenn er am zweiten Tag aufgewärmt wird. Wer einen Kühlschrank mit Gefrierfach hat, kann auch mal einen großen Kohlkopf blanchieren und mehrere Portionen einfrieren. Und wer nicht gern kleine Portionen für sich allein kocht, verabredet sich einfach häufiger mit Freunden zum Kochen.


