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Selbstgekochtes statt Fast- und Convenience-Food

dampfender Kochtopf auf dem HerdLeuchtend rote Tomaten, erdige Kartoffeln, glänzende dunkel lila Auberginen, exotisch duftende Gewürze, aromatische Kräuter, schon die Zutaten selbst sind ein Fest für die Sinne! Und dann das Vorbereiten: Das weiche, fein gemahlene Mehl des Brotteiges schmeichelt den Händen, das Pellen einer Apfelsine überrascht die Nase mit einer Fülle von ätherischen Ölen, das Zerstoßen der indischen Gewürzmischung im Mörser eröffnet fremde Welten! Und schließlich das Zubereiten: Der Duft des knusprig angebratenen Fleisches lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen, der langsam köchelnde Eintopf steigert die Vorfreude aufs Essen und der selbst gekochte Schokoladenpudding duftet einfach unwiderstehlich. Wer möchte da noch zu Fertiggerichten greifen oder in die Pommes-Bude gehen?

 

Selbst kochen: ein Vorteil ohne Nachteil

singender Mann am Herd mit Pfanne in der HandNatürlich ist es bequem, Fertiggerichte zuzubereiten oder eine Currywurst oder einen Burger zu verspeisen. Aber seien wir mal ehrlich: Auf  Dauer vergeht einem die Lust daran, irgendwie scheinen alle Fertiggerichte gleich oder ähnlich zu schmecken. Wer selber kocht, bestimmt auch den Geschmack seines Essens selbst, dabei kann die Currysauce mal schärfer oder mal fruchtiger ausfallen; die fertige Sauce aus der Tüte dagegen schmeckt immer gleich. Selbst kochen heißt auch, auf  Aromastoffe, Geschmacksverstärker und Zusätze jeglicher Art zu verzichten und so das Allergierisiko zu senken. Wer kalorienbewusst essen möchte, bereitet sein Essen fettarm zu oder verzichtet beim Backen einfach auf einen Teil des Zuckers. Frisch eingekaufte Zutaten garantieren ein besonders leckeres Essen. Und wer nach Jahreszeiten einkauft, also Kohl oder Wurzelgemüse im Winter und Tomaten oder Paprika im Sommer, hat über das Jahr einen abwechslungsreichen Speiseplan und spart obendrein noch Geld. Der zusätzliche Zeitaufwand erscheint vielleicht als Nachteil, doch mit etwas Planung und Kochen auf Vorrat löst sich das Zeitproblem in Luft auf: Gerade ein leckerer Eintopf gewinnt an Geschmack, wenn er am zweiten Tag aufgewärmt wird. Wer einen Kühlschrank mit Gefrierfach hat, kann auch mal einen großen Kohlkopf blanchieren und mehrere Portionen einfrieren. Und wer nicht gern kleine Portionen für sich allein kocht, verabredet sich einfach häufiger mit Freunden zum Kochen.