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Die Vorbereitung
Statistisch gesehen ist Wintersport in den letzen Jahren trotz einer steigenden Zahl von Ski- und Snowboardfahrern nicht unbedingt gefährlicher geworden, doch die Zahl der schweren Verletzungen nimmt zu. Zwei Drittel der verunglückten Snowboardfahrer sind übrigens junge Männer im Alter von 15 bis 24, und auch bei den Skiunfällen stellen sie die größte Risikogruppe. Die weitaus meisten Unfälle auf der Skipiste passieren durch eigenes Verschulden meist ungeübter Fahrer, die ihr technisches Können und ihre körperliche Fitness maßlos überschätzen. Wer über das Jahr gesehen eher ein Sportmuffel ist, muss unbedingt rechtzeitig vor Beginn der Saison mit Ausdauertraining und gezielter Gymnastik starten, um so den eigenen Körper nicht durch plötzliche Spitzenbelastungen zu überfordern. Die großen Muskelgruppen an Knie, Hüfte und Schulter sollten regelmäßig trainiert werden: Auf diese Weise kann man Verletzungen an Gelenken und Bändern vorbeugen. Jeder neue Tag auf der Piste beginnt ebenfalls mit ein paar Aufwärmübungen. Das Material sollte jeweils dem Können des Fahrers angepasst sein: Gerade die modernen Carving-Ski erreichen wesentlich höhere Geschwindigkeiten und überfordern so manchen Anfänger. Besonders wichtig ist ausreichende Schutzkleidung, der Helm ist ein Muss! Dazu kommen bei Snowboardern Handgelenks- und Rückenprotektoren. Auch Eisläufer müssen unbedingt ihre Hände und Handgelenke schützen. An sonnigen Tagen sind Sonnenbrille und Sonnenschutzcreme unverzichtbar.


