Was hat einen Durchmesser von 2,5 bis 6,3 cm, wiegt zwischen zwanzig und siebzig Gramm und hat eine Vergangenheit von 4000 Jahren?

sportlich, verrengter Luftsprung eines jungen MannesRichtig: ein Footbag. Kaum vorstellbar, aber die ersten Varianten des heutigen Footbags, auch Hacky-Sack genannt, gab es schon vor 4000 Jahren sowohl in Asien als auch bei den Mayas. Die Mayas spielten mit den Ur-Footbags zu Ehren ihres höchsten Gottes. Es wurde in Mannschaften gespielt, und versucht, den Ball durch den gegnerischen Steinring zu schlagen. Genaue Überlieferungen der Regeln gibt es allerdings nicht. In Asien war das Spiel reine Konzentrations- und Koordinationssache – es galt, den Ball mit Beinen, Kopf und Schultern in der Luft zu halten.

Footbag für Golfer

Eine weitere Disziplin des Footbags ist Footbag-Golf. Dabei geht es, ähnlich wie im Golf, einen bestimmten Parcours mit möglichst wenig Kicks zu beenden. Um Footbag-Golf zu spielen bietet sich ein breites Footbag-Sortiment an, um je nach Kick den richtigen Ball auszuwählen. Der Abschlag erfolgt, indem man den Ball mit der Hand in die Luft wirft und wegkickt. Der Parcours besteht aus nummerierten Abschlagplätzen und dazugehörigen Löchern, die meist in Form von Eimern vorhanden sind. Eine Alternative zum klassischen Footbag-Golf ist Party-Golf. Gespielt werden kann es indoor und outdoor. Alles was man braucht sind Eimer und Footbag. Der Eimer wird irgendwo im Raum platziert. Wer als erster den Footbag mit einem Kick im Eimer landet, hat gewonnen und darf bestimmen, wo der Eimer als nächstes platziert werden soll. Wenn man draußen spielt, können auch Bäume, Mülleimer oder Straßenschilder als Ziel benutzt werden. Falls auf der nächsten Party einmal Langeweile aufkommt, einfach mal zum Footbag greifen und eine Runde Party-Golf spielen.