Fast Food und Snacks: Gern – aber bitte mit Vernunft!

Hamburger und Pommes auf einem Teller serviertPommes, Burger und Schokoriegel sind aus dem Ernährungsalltag kaum wegzudenken – zu praktisch und oft auch zu lecker sind diese meist kalorienreichen Verführer. Das ändert aber nichts daran, dass sie im Vergleich zu frischen Salaten, Obst oder leichten Quarkspeisen absolut ungesund sind. Deshalb sollte man den Fast Food-Konsum auf ein Minimum einschränken und auch dieses Minimum so gesund wie möglich gestalten.

 

Fastfood durch schlaue Auswahl ein wenig gesünder machen

Ein Gesicht geformt aus Salat und GemüseEinfach mal das Hirn einschalten der Fast Food-Theke – dann lassen sich die schlimmsten Sünden vermeiden: Beim nächsten Mal den einfachen Hamburger statt den dreifach mit Käse belegten Cheeseburger wählen, lieber fettfreies Tomatenketchup als extrem fetthaltige Mayo, lieber Apfelschorle oder Mineralwasser als Cola, lieber Schinkenpizza als die meist fetthaltigere Salamipizza, lieber Popcorn als Nachos mit Käsesoße, lieber den Salat als den Vierfachburger ordern. Die Liste der guten Vorsätze ließe sich fortsetzen. Kernproblem des „schnellen Essens“ (Fast Food) aber ist das Tempo, in dem Burger, Fritten und Sahneeis normalerweise runtergeschlungen werden. Der Magen kann gar nicht so schnell reagieren, wie die fettige Masse lawinenartig in ihn reinplumpst. Folge: Das eigentlich fällige Sättigungssignal wird viel zu spät gesendet. Einer Studie zufolge werden dreieinhalb Minuten zum Essen einer Fast Food Portion in einem amerikanischen Fast Food Restaurant aufgebracht. In Deutschland sind es nur unwesentlich mehr. Wer sich Zeit mit dem Essen lässt, hat einen großen Vorteil – und erreicht das Sättigungsgefühl auch mit der kleinen Portion Pommes und dem Burger.