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Das ABC des Grillens
Feuer hat etwas Faszinierendes, die meisten Grillfans bevorzugen daher einen Holzkohlegrill. Vor dem Anheizen muss der Grill sicher aufgestellt werden, da er später nicht mehr verrückt werden kann. Wichtig ist, genügend Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien zu halten. Holzkohle und Holzkohlebriketts sollten das einzige Brennmaterial sein, Papier, lackierte Holzabfälle oder Tannenzapfen haben auf dem Grill nichts zu suchen.
Zum Anzünden nur sicherheitsgeprüfte Grillanzünder verwenden, auf gar keinen Fall Spiritus oder gar Benzin! Dabei würde eine meterhohe Stichflamme entstehen, die zu schwersten Verbrennungen führen kann. Ein schlecht brennendes Feuer darf nur mit einem Fächer oder einem Blasebalg auf Trab gebracht werden. Dann ist Geduld angesagt, je nach Menge der Holzkohle dauert es 30 – 60 Minuten, bis die Anzünder restlos verbrannt sind und die Kohle durchgeglüht und von einer weißen Ascheschicht bedeckt ist.
In dieser Zeit kann man das Grillgut vorbereiten. Eine würzige Marinade aus Öl und frischen Kräutern lässt das Gemüse später so richtig zur Geltung kommen. Geeignete Öle sind Olivenöl, Erdnussöl oder spezielle hoch erhitzbare Öle. Unraffiniertes Maiskeimöl etwa enthält zwar viele gesunde ungesättigte Fettsäuren, diese oxidieren allerdings bei hohen Grilltemperaturen zu ungesunden gesättigten Verbindungen. Auch beim Grillen von Gemüse können krebserregende Stoffe entstehen, wenn Öl oder Marinade auf die Glut tropfen. Daher immer spezielle Aluschälchen verwenden oder das Grillgut in Alufolie einwickeln. Nach dem Grillen bitte den Grill nicht unbeaufsichtigt lassen oder die restliche Glut mit Sand komplett löschen.


