Die Sache mit dem süßen Glück

verschiedene SchokoladensortenImmer wieder geistert die Meldung durch die Medien, dass Schokolade glücklich macht und auch sonst gar nicht so ungesund sei – was prompt den Widerspruch jener Mediziner und Ernährungswissenschaftler hervorruft, die sich hauptsächlich um das steigende Übergewicht unter Deutschlands Jugend und die Zahngesundheit sorgen. Was ist denn nun wirklich dran an der Sache mit dem süßen Glück und der Gesundheit? Daumen hoch – oder Daumen runter?

Die Sache mit dem Glück

junge Frau beißt in eine Tafel SchokoladeDie glücklich machende Wirkung von Schokolade liegt nicht wie oft behauptet an irgendwelchen in Schokolade enthaltenen psychoaktiven Substanzen. Die sind zwar in Schokolade erhalten, doch in viel zu geringer Menge, um einen Einfluss auf die Stimmung des Menschen haben. Die Sache ist viel einfacher: Viele Menschen neigen dazu, Schokolade als Belohnung zu verzehren oder auch zum Trost für eine kleine Niederlage im Alltag. Ist der Kummer nicht allzu groß, kann ein wenig zart schmelzende Schokolade mit dem Schicksal versöhnen. Erst durch den Verzehr von Schokolade in bestimmten Situationen gewinnt sie also eine emotionale Bedeutung und wird mit Zufriedenheit und Wohlbefinden assoziiert. Diese Gedankenverbindung wiederum löst ein „inneres Belohnungssystem“ aus: Der Botenstoff Dopamin – auch als Glückshormon bezeichnet – wird freigesetzt. Das funktioniert allerdings nur bei Menschen, die Schokolade mögen.