Schwimm dich schlank!
ES IST SOMMER!
Eine richtige Erfrischung wäre jetzt nicht schlecht, eine echte Abkühlung. Was also tun? Na klar, ab ins Freibad oder in den nächsten Badesee, um der Hitze zu trotzen. Doch allzu oft endet so ein inspirierender Gedanke mit Handtuch und Kühlbox auf der Liegewiese, und man springt höchstens mal kurz ins Wasser, um sich abzukühlen. Dabei kann das Wasser so viel mehr bieten, als nur bloße Abkühlung. Denn: Schwimmen macht schlank!
Wasser – ein wahres Wundermittel
Nirgendwo kann man schneller seine ungeliebten „Schwimmreifen“ loswerden als beim Schwimmen. Das liegt an der ca. 1000mal höheren Dichte des Wassers im Vergleich zur Luft. Dadurch bewegt man sich gegen einen erheblich größeren Widerstand, wodurch der Energieumsatz angekurbelt wird. Also werden dementsprechend mehr Kalorien verbrannt. Außerdem werden so gut wie alle Muskelgruppen im Körper beansprucht, das Training im Wasser ist daher besonders effizient. Zudem werden die Gelenke beim Schwimmen geschont, denn man wiegt nur noch ca. ein Siebtel seiner „Landmasse“. Ergänzt wird die Liste der Vorteile durch das Training für Herz und Lunge. Ursache hierfür ist ebenfalls der Druck des Wassers, der mehr Blut zurück zum Herzen führt, wodurch dieses stärker pumpen muss. Beim Brustschwimmen, dem wohl am meisten verbreiteten und gleichzeitig langsamsten Schwimmstil, werden hauptsächlich die Arm-, Schulter- und Brustmuskeln trainiert. Wer lieber krault, kommt am schnellsten voran und stärkt vor allem die Armmuskeln. Rückenschwimmen entlastet Wirbelsäule und Rückenmuskeln, denn der Kopf wird vom Wasser getragen. Es ist also ein besonders schonender Schwimmstil.
Grundregeln beachten – Gefahren minimieren
Es gibt kaum eine bessere Methode, seinem Körper etwas Gutes zu tun, als regelmäßig Bahnen im kühlen Nass zu ziehen. Und das Tolle daran: Man kann kaum etwas falsch machen, da die zeitlupenartigen Bewegungen im Wasser das Verletzungsrisiko minimieren. Ein paar Grundregeln sollte man jedoch immer beachten. Zum Beispiel wird davon abgeraten, mit vollem Magen schwimmen gehen. Der Grund: Der Magen wird bei der Verdauung stark durchblutet. Deshalb kann weniger Blut durch Gehirn, Arme und Beine gepumpt werden. Das aber wäre nötig, um den Wärmeverlust auszugleichen. Außerdem ist ratsam, in Bädern die Augen mit einer Schwimmbrille vor Chlor zu schützen. So lassen sich Rötungen und Juckreiz vermeiden. Zudem ist zu empfehlen, vor dem Schwimmen kalt zu duschen, um den Kreislauf zu stärken.
Vorsicht Fluss
Einen besonderen Reiz übt das Schwimmen in Flüssen aus, denn Strömung und lebendiges Wasser sind eben etwas anderes als das sterile Schwimmbecken. Dank der in vielen Flüssen sehr guten Wasserqualität ist es also eine echte Alternative. Allerdings birgt dieser Reiz auch Gefahren. Durch eine starke Strömung können auch erfahrene Schwimmer leicht fortgetrieben werden. Außerdem ist es gefährlich, in befahrenen Flüssen zu schwimmen. Wer zu nah an ein Schiff herankommt, kann vom Sog der Schiffsschraube angezogen werden. Am besten eignen sich solche Flussabschnitte, in denen Steinreihen errichtet wurden, die in den Fluss hineinragen. Diese Steinreihen verhindern, dass Sand abgetrieben und das Ufer beschädigt wird. Sie nehmen der Strömung etwas von ihrer Kraft.