Mach mal Platz da! – Trennung von überflüssigen Sachen

Zu wenig Platz? Warum nicht einfach mal das Zimmer ausmisten? Jeder hat garantiert Sachen, die er nicht mehr braucht. Sie nehmen meist nur kostbaren Platz weg.

Hört sich einfach an. Ist es aber nicht!

Junges Paar beim AufräumenDie Probleme beim Entrümpeln fangen schon damit an, dass man die Aufräumarbeit ewig vor sich herschiebt. Der Vorsatz, es am Wochenende zu erledigen, weil dann mehr Zeit ist, wird schnell hinfällig. Hat man am Wochenende denn nichts Besseres zu tun? Hat man sich dann doch endlich dazu durchgerungen, endlich anzufangen, droht die zweite Klippe: Wer sich direkt ins Chaos stürzt, wird schnell vom Frust gepackt. Besser daher: etappenweise vorgehen! So könnte man sich zum Beispiel vornehmen, Woche für Woche einen anderen Bereich des Zimmers oder der Wohnung zu entrümpeln. Darauf sollten natürlich dann auch Taten folgen. Denn der gute Vorsatz allein ist nicht genug. Immer schwierig ist die Trennung von Dingen, mit denen man bestimmte Erinnerungen verbindet. Erinnerungen an die Kindheit, Erinnerungen an Personen, Erinnerungen an schöne Momente im Leben, und  so weiter. Man muss sich natürlich nicht von alle diesen Stücken trennen. Wer sich jedoch auf eine Auswahl an Erinnerungsstücken beschränkt, liegt klar im Vorteil!

Aufräumtatort Kleiderschrank

Junge Frau beim Sortieren von KleidernKein Platz mehr im Kleiderschrank? Dann nichts wie ran ans Ausmisten! Doch wer trennt sich schon gerne von seinen Klamotten? Am besten geht es, wenn man den ganzen Kleiderschrank als erstes komplett ausräumt. Damit vermeidet man, dass man sich zwischendurch etwas Anderem zuwendet. Anschließend jedes Kleidungsstück einzeln begutachten und überlegen, ob es A) noch passt und ob man es B) noch trägt. Die Klamotten am besten auf drei Stapel sortieren: 1. Klamotten, die man noch anzieht. Diese kommen anschließend zurück in den Schrank. 2. Klamotten, die man entweder in den Müll wirft, verschenkt, verkauft oder spendet. 3. Ein Stapel mit Klamotten bei denen man sich unsicher ist. Nach ein paar Monaten wird man feststellen, ob man diese Klamotten vermisst oder nicht. Man vermisst sie – dann ab in den Kleiderschrank. Man vermisst sie nicht – dann wie mit Stapel 2 verfahren. Um künftiges Chaos im Kleiderschrank zu vermeiden, könnte man sich für jedes neu gekaufte Kleidungsstück von einem alten trennen. Dies gilt natürlich nicht nur für Kleidungsstücke, sondern auch für alle anderen Gegenstände. Also bevor man etwas kauft, immer überlegen: Brauche ich das wirklich? Wo ist Platz dafür? Allerdings sollte dieser Leitsatz nicht dazu führen, dass man sich gar nichts mehr gönnt.

Professionelle Aufräumhilfen und der letzte Schritt

Junge Menschen beim Packen von KartonsWer mit dem Chaos absolut nicht klarkommt, kann sich auch Hilfe von Experten holen. Es gibt Coaches, die das Aufräumen praktisch betreuen und dabei auftragsgemäß rigoros zu Werke gehen. Einfach mal im Internet oder im lokalen Branchenbuch nachschauen. Abgerechnet wird meist stündlich. Zum Nulltarif gibt es die Hilfe von der Freundin oder dem Freund. Doch dann droht die Gefahr, dass man sich schnell wieder angenehmeren Dingen zuwendet. Ist das Zimmer erfolgreich ausgemistet, bietet es sich an, die aussortierten Sachen zu verkaufen. Im Internet, über das „Schwarze Brett“ oder auf dem Flohmarkt. Bringt außer Spaß auch Geld, und das kann man ja schließlich immer gebrauchen – für neue Sachen zum Beispiel.

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