Das soziale Umfeld nach einem Umzug neu organisieren

Kevin allein auf seiner Bude?

junge Frau liegt im dem Kopf nach unten auf einem SofaBeginn von Studium oder Ausbildung oder ein Jobwechsel sind meist mit einem Umzug in eine fremde Stadt und dem Verlust des gewohnten Freundeskreises verbunden. Nun gilt es vor allem, das soziale Umfeld rasch neu zu organisieren, denn die dauernde Wochenendfahrerei in die alte Heimat ist teuer und zeitraubend. Also nichts wie raus ins Leben vor Ort! Denn ohne Freunde macht’s in der Fremde nur halb so viel Spaß. 

Neue Kontakte finden

junger Mann hört Musik in einem RaumWährend es an der Uni oder Fachhochschule durch Erstsemestergruppen oder Angebote im Rahmen des Hochschulsports noch vergleichsweise einfach ist, neuen Anschluss zu finden, ist die Situation für Auszubildende oder Jobwechsler etwas schwieriger. Denn das neue Umfeld besteht – anders als an Uni oder FH – keinesfalls nur aus Leuten in einer ähnlichen Lebenssituation, sondern ist sehr viel durchwachsener und heterogener. Die neuen Arbeitskolleginnen und -kollegen sind im Regelfall schon länger da als man selbst, oft älter und längst in Kollegen- oder Freundeskreise integriert. Da reinzukommen ist besonders für etwas zurückhaltende Neulinge nicht einfach. Wenn auch das neue Wohnumfeld keine  Kontaktchancen bietet und auch die virtuellen sozialen Netzwerke nicht weiterhelfen, muss man, um der Vereinsamung zu entgehen und Abwechslung ins Privatleben zu bringen, aktiv werden und über private Interessen Anschluss zu finden versuchen: Wer sich gern sportlich betätigt, kann über Vereine oder lokale Sportgruppen rasch neue Leute kennenlernen. Mitinteressenten für Hobbys im kulturellen Bereich (Musik machen, Reisen, Kunst, Sprachen lernen) lassen sich durch Kleinanzeigen in Stadtmagazinen auftreiben. Auch soziales oder politisches Engagement schlägt Brücken zu Gleichgesinnten – einfach mal die passenden Adressen raussuchen und hingehen.

Alte Kontakte pflegen

junger Mann sitzt cool auf dem SofaBei einem Umzug in eine fremde Stadt werden die Kontakte zum gewohnten Freundesumfeld zwar seltener werden, doch sollten man keinesfalls alle Brücken hinter sich abbrechen. Damit das nicht schleichend geschieht, nimmt man sich am besten vor,  regelmäßig Kontakt zu halten – über die elektronischen Medien und Telefon, aber auch durch Treffen. Warum nicht wenigstens einmal pro Jahr ein gemütliches Alte-Freunde-Treffen organisieren? Auch handgeschriebene Briefe oder Überraschungspäckchen bringen sympathische Abwechslung ins doch ziemlich unsinnliche, unpersönliche und oft allzu beliebige und unverbindliche Kommunikationseinerlei von Twitter, SMS und E-Mail. Besonders spannend wird es übrigens, wenn man irgendwann alte und neue Freunde zusammenbringt und Social Networking im richtigen Leben betreibt.

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